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Studien

Ersparnis

Gesundheit In einer Studie des Senats der Bundesforschungsanstalten wurden geringfügige Unterschiede im Nährstoffgehalt von ökologisch und konventionell angebautem Gemüse festgestellt, allerdings verhindern widersprüchliche Ergebnisse eindeutige Folgerungen. Für die Erfassung des gesundheitlichen Wertes von Gemüse nach Anbauverfahren sind laut dem Bericht weitere Untersuchungen der funktionellen Unterschiede – beispielsweise antioxidatives sowie antimutagenes Potential - notwendig.
Pestizidrückstände Eine Studie von Greenpeace aus dem Jahr 2005, bei der insgesamt 658 Proben von acht saisontypischen frischen Lebensmitteln aus konventionellem Anbau getestet wurden, zeigte teilweise erhebliche Pestizidbelastungen der drei Obst- und fünf Gemüsearten aus mehreren großen Supermarktketten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, warnt vor gesundheitlicher Gefahr beim Verzehr und empfiehlt biologisch angebautes Obst und Gemüse.
Dabei muss bedacht werden, dass laut aktuellen Forschungen die zugelassenen Rückstände bei konventionell erzeugten Nahrungsmitteln zu gering sind, um eine Gesundheitsgefahr darzustellen. Zudem besteht chemisch kein Unterschied zwischen synthetischen und natürlichen (d.h. von der Pflanze synthetisierten) Pestiziden. Eine Analyse von 52 natürlichen Pestiziden ergab, dass 27 davon karzinogen wirken können und in vielen gewöhnlichen Nahrungsmitteln enthalten sind. Beispielsweise enthält eine Tasse Kaffee etwa die Dosis an Karzinogenen, welche in Form von Rückständen synthetischer Pflanzenschutzmittel in konventionell erzeugter Nahrung im Laufe eines Jahres typischerweise aufgenommen werden.

Nährstoffgehalt Die amerikanische Ernährungswissenschaftlerin Virginia Worthington kam in einem Review von 41 veröffentlichten wissenschaftlichen Studien, die den Nährwert ökologisch und konventionell angebauten Gemüses, Obstes und Getreides verglichen, zu dem Schluss, dass ökologische Lebensmittel signifikant mehr Nährstoffe verschiedener Gruppen enthalten. Durchschnittlich enthielt Biorohware 27 % mehr Vitamin C, 21,1 % mehr Eisen, 29,3 % mehr Magnesium und 13,6 % mehr Phosphor. Zusätzlich enthielten die Bioprodukte 15,1 % weniger Nitrate als die konventionelle Vergleichgruppe. Ein Einfluss auf die Gesundheit wurde dadurch nicht nachgewiesen.
Weitere Studien verweisen jedoch auch auf den höheren Gehalt gesundheitsschädlicher Pflanzenstoffe in ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln. Andere Studien konnten keine bedeutenden Unterschiede im Nährstoffgehalt zwischen konventionell und ökologisch erzeugten Lebensmitteln finden.
Ein Review der University of London zu allen wissenschaftlichen Studien aus den letzten 50 Jahren kam zu dem Schluss, dass es zwischen ökologisch und konventionell produzierten Nahrungsmitteln keine bedeutenden gesundheitsrelevanten Unterschiede im Nährstoffgehalt gibt.

Metabolitenprofil In einer im Jahre 2006 veröffentlichten Vergleichsstudie der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Detmold (BfEL) wurden die Metabolitenprofile von konventionell und ökologisch erzeugtem Weizen untersucht. In beiden Proben wurden die relativen Mengen von 52 Metaboliten (darunter Aminosäuren, organische Säuren, Zucker-Alkohole, Zucker-Phosphate und Nukleotide) bestimmt. Das Ergebnis zeigte bei 44 der untersuchten Metaboliten keine signifikanten Unterschiede zwischen Weizen aus konventioneller und aus ökologischer Erzeugung. Die Autoren schlossen daraus, dass die Anbaumethode keinen oder nur einen sehr geringen Einfluss auf das Metabolitenprofil von Weizen hatte.

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